Initiatorin und Motor(in) des TUQTULI Projekts ist Juli Gudehus.
Juli Gudehus ist eine in Berlin ansässige Künstlerin. Äpfel und Birnen vergleichen ist ihr täglich Brot. Sie sieht und schafft Verbindungen zwischen Phänomenen, Menschen und Dingen. Seit 1992 arbeitet sie mit und an Zeichen. Sprache und Alltagskultur sind ergiebige Quellen für ihre facettenreiche Arbeit, die international publiziert und ausgestellt wird.
Juli Gudehus wurde bekannt durch ihre innovative Übersetzung der Genesis in eine üppige Sammlung existierender Zeichen. Ihre humorvolle und gedankenanregende Kombination zeitgenössischer Hieroglyphen wie Logos, Piktogramme, Icons und Symbole machte diese Arbeit zu einem Klassiker visueller Kommunikation. Der neuartige Ansatz ihres TUQTULI Projekts macht sie zur Pionierin im Feld piktographischer Kommunikation.
Nach einer Lehre und Arbeit als Verlagsbuchhändlerin bei dem Kunstbuchverlag Wienand in Köln studierte Juli Gudehus visuelle Kommunikation an der FH Düsseldorf und schloss mit einem Diplom ab.
Sie gibt und gab Vorträge auf Konferenzen und an Hochschulen, national und international. Sie gibt und gab Workshops und Seminare, unterrichtet und unterrichtete an zahlreichen Hochschulen, unter anderem als Gastprofessorin für integrated design and design methodology im international master’s program an der Hochschule Sachsen-Anhalt in Dessau.
Veröffentlichungen und Beiträge von Juli Gudehus erschienen in renommierten Verlagen wie Birkhäuser, Carlsen, Die ZEIT, Lars Müller Publishers, Laurence King, niggli, Suhrkamp, Verlag Hermann Schmidt. Besprechungen, Interviews und Porträts erschienen in nationalen und internationalen Magazinen, Zeitungen, Fernseh- und Radiosendungen wie AD, ARD, art, arte, Deutsche Welle, FAZ, form, GQ, Items, NZZ, ORF, Playboy, Reuters, SZ, WDR, ZDF, ZEIT.
Ihre Arbeit wurde national und international ausgestellt, unter anderem hier: Centraal Museum Utrecht, Centre des livres d’artistes, Saint-Yrieix-la-Perche, Doshisha joshi daigaku, Kyoto, Experimenta Design Biennale Lissabon, Flower power Festival München, Gutenberg-Museum Mainz, Jüdisches Museum Berlin, Museum für Druckkunst Leipzig, Museum für Gestaltung Zürich, Museum angewandte Kunst Frankfurt, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Museum für Neue Kunst Freiburg, Museum voor Communicatie Den Haag, The Eisner American Museum of Advertising & Design Milwaukee.
Juli Gudehus ist Mitglied des SARN Swiss Artistic Research Network, der dgtf Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und ‑forschung, der Society of Signs und der Symbol Group. Sie ist Unterzeichnerin der Jena Declaration.